Mitgliederportrait: Die Genossenschaft Raiffeisen Schweiz

Portrait | 14.09.2020

Die Raiffeisen Schweiz ist die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz und ist genossenschaftlich organisiert. CEO Heinz Huber sagt im Interview, weshalb die lokale Verankerung ihr wichtigster USP ist. 

Was ist der Gründungsursprung der Genossenschaft?
Unser Gründungsursprung ist der Grundgedanke des Genossenschaftsmodells: Hilfe zur Selbsthilfe. Ein nachhaltiges Erfolgsrezept, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts funktioniert. Heute ist das Raiffeisen-System in über 100 Ländern mit rund 350 Millionen Genossenschafts-Mitgliedern verankert. Selbsthilfe, demokratische Strukturen und Solidarität überzeugen weltweit.

Was ist der USP der Raiffeisen?
Wir sind gross und schlagkräftig und klein und persönlich zugleich: Dank unserem einzigartigen Genossenschaftsmodell können wir als Raiffeisen Gruppe eine gemeinsame Strategie verfolgen. Gleichzeitig sind unsere Banken lokal verankert. Das schafft eine ganz besondere Kundennähe. Nicht zuletzt, weil viele unserer Kundinnen und Kunden gleichzeitig auch Genossenschafterinnen und Genossenschafter sind, die mitbestimmen können.

Worauf sind Sie besonders stolz?
Auf unsere über 120-jährige Geschichte. Sie zeigt die Nachhaltigkeit unseres Genossenschaftsmodells auf. Und gleichzeitig ist sie ein Beweis dafür, dass unsere genossenschaftlichen Werte Liberalität, Solidarität und Demokratie nicht an Aktualität verloren haben.

Inwiefern profitiert Ihre Genossenschaft von der Idée Coopérative?
Weil man Ziele gemeinsam besser erreicht als im Alleingang. Das ist der Grundgedanke jeder Genossenschaft. Starke Netzwerke tragen. Aber nicht nur das: Sie schaffen auch Innovation und verbinden Menschen.

Name: Heinz Huber
Position: CEO

www.raiffeisen.ch